Mittwoch, 6. Juli 2016

Blondes have more fun ... !?



Tja, dieses schöne Sprichwort mag ja vielleicht stimmen, aber da (manche) Blondinen nicht wirklich lernfähig sind, kann einem der Spaß auch ein wenig verdorben werden. Aber alles der Reihe nach ... Nach längerer Zeit hatte ich endlich wieder einen Abend in unserem tollen Verein Genda geplant. Dafür habe ich mir etwas besonderes ausgedacht. Um mir den Stress des Schminkens und Umkleidens im Genda zu sparen und den Abend noch gemütlich als Nadine ausklingen zu lassen, habe ich mich für die Nacht in einer netten Pension in der Nähe unseres Vereinslokals eingebucht. So hatte ich gleich einen schönen Spaziergang vor mir, um mein neues Kleidchen auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ganz sicher war ich mir bei dessen Wahl zwar nicht, aber alleine die Attribute, die der Onlineshop dem Kleid zusprach, schienen mir für diesen lauen Sommerabend passend - ich zitiere: "Die Wickeloptik mit Bindeband in der Taille sorgt bei diesem Modell für eine feminine Silhouette. Das florale Design verleiht dem Kleid einen besonderen Charme." Na bitte, wenn das nicht das richtige Modell für Nadinchen ist?;-)) Dazu habe ich ein ganz leichtes, pastell-türkises Tuch und hochhackige, neue (!) Pumps getragen, die noch eine kleine Nebenrolle in diesem Stück spielen werden. Der Schmuck ist in Silber gehalten - Halsband, Armreif, Uhr und Ringe - und eine schwarze Handtasche komplettiert den heutigen Look. Ach ja, und trotz der 29° im Schatten musste es eine Strumpfhose sein. Meine hauchdünne Palmers Summer hat zwar leider wegen einer Laufmasche das Zeitliche gesegnet, aber eine Falke 12 Den mit einem leichten Schimmer war ein adäquater und angenehm zu tragender Ersatz.

Selbstbewusst verlasse ich mein Zimmer und stöckle - noch bei wunderschönen Sonnenschein - von der Lange Gasse über die wie immer sehr belebte "Zweierlinie" zur Volksgartenstraße. Bereits nach wenigen Schritten wird mir mein Fehler des Abends bewusst. Schon wieder rutsche ich aus den Schuhen, was bei einer Absatzhöhe von 10 cm das Gehen nicht leichter macht. Obwohl ich recht verkrampft und mit leichten Schmerzen gehe, nimmt keiner der Passanten eine besondere Notiz von mir.  Nach ca. 500 m komme ich leicht erhitzt ins Genda, wo bereits unsere liebe Präsidentin Alexandra und die ebenfalls sehr liebe Chloe sich von ihrem ausgedehnten und sehr erfolgreichen Shopping-Nachmittag erholen. Schon bald füllt sich unser Vereinslokal und ich staune, wie viele "Bio-Frauen" und auch so mancher Mann sich bei uns "Transen" wohl fühlen. Z.B. die lustige Julia mit einer Freundin, die Ihren Geburtstag hier feiern will, ein sympatischer Argentinier, der letzte Woche sein Zehnjahre-Österreich-Jubiläum im Genda gefeiert hat, mit seiner, ihn besuchenden, quirligen Schwester, dann war da noch die süße Carmen mit einem Freund, die Künstlerin Serra, die unsere neue Untermieterin ist, mit Ihrem Freund, usw. ... Viele der Mädels finden das Ambiente und die Stimmung hier recht cool und so haben wir einen sehr lustigen und unterhaltsamen Abend mit vielen netten Gästen! 

Alex und ich schießen natürlich wieder ein paar Bilder. Wir müssen meine Kamera nehmen, da Alex ihre vergessen hatte. Leider war eine Einstellung falsch und alle Bilder sind verzerrt. Ich habe nun versucht, sie wieder etwas zu "entzerren", aber einen Fotowettbewerb werden sie nicht gewinnen ;-( Naja, macht ja nichts ... Gegen Mitternacht löst sich die Partie schön langsam auf und ich wackle mit laut klackenden Absätzen wieder in meine Pension zurück, schön darauf achtend, dass ich meine neuen Heels nicht auf offener Straße verliere ;-) Im Zimmer schieße ich noch ein paar Bilder vor dem Spiegel, die interessanterweise nicht verzerrt sind. 

Nun bin ich gespannt, meine Lieben, ob Ihr mein etwas mutigeres Outfit für geglückt oder misslungen haltet? 

Um nochmals auf die Blogtitel zu kommen: Obwohl ich dumme Pute so blöd war und die neuen High Heels bei jedem Schritt verflucht hatte, habe ich doch einen Riesenspaß gehabt! Blondes have fun - ob "more", das will ich beurteilen ;-)

Bei all den lieben Blogfreundinnen möchte ich mich auch entschuldigen, dass ich mich in letzter Zeit so rar gemacht hatte. Irgendwie hat mir die Zeit sogar für die geliebten Blogrunden gefehlt und daher bin ich auch nicht dazu gekommen, Euch den einen oder anderen Kommentar zu hinterlassen.











Kleid - Bodyflirt / Tuch - C & A /  Tasche - Forever 21 / Pumps - Bodyflirt



Mittwoch, 11. Mai 2016

Leser fragen - ich antworte / Gastbeitrag bei Jennifer
















Die liebe Jennifer hat einen Interviewbeitrag auf Ihrem Blog gemacht, bei dem sie Fragen Ihrer Leserinnen beantwortet. Liebenswürdigerweise hat sie mich gebeten, auch diese Fragen zu beantworten. Natürlich bin ich dieser Aufforderung gerne nachgekommen. Den Beitrag, bei dem es um unsere Gefühle und Erfahrungen beim Crossdressing geht, könnte Ihr hier sehen:


Dazu zeigt Jennifer auch eine nette Fotocollage von mir ...



Samstag, 23. April 2016

Strumpf ist Trumpf - nicht nur bei der heutigen Shopping Queen-Sendung


Viele Frauen hassen sie, viele Männer lieben sie - die Strumpfhose. Und manche Männer lieben sie nicht nur an einem schlanken Frauenbein, sondern tragen sie selber gerne. Sie nerven damit in vielen Internet-Foren und polarisieren damit zu einem Kleidungsstück, das für Frauen ein lästiger Alltagsgegenstand, für manch einen Mann aber ein Stück erotischer Begierde ist.

Warum die Strumpfhose gerade bei Frauen so unbeliebt ist, ist leicht erklärt: Sie rutscht gerne hinunter, der Bund rollst sich von der Taille Richtung Hüfte, auch der Schritt wandert oft hinunter, vor allem, wenn die Strumpfhose nicht die richtige Länge hat und zu kurz ist. Ist sie zu lang, reicht der Bund bis unterhalb der Brust und rollt sich erst recht wieder ein. Sie ist umständlich an- und auszuziehen, was jeden Toilettengang mühsam macht und höchst empfindlich. Welcher Frau ist das noch nicht passiert: Man hat sich hübsch gemacht und führt sein schönstes Kleid aus und dann passiert es: Eine Laufmasche! Noch ein Glück, wenn frau für solche Fälle eine Reservestrumpfhose in der Handtasche hat. Aber gerade bei einem Opernbesuch oder in einer rauschenden Ballnacht hat frau nur eine kleine Clutch bei sich, die schon mit wichtigeren Dingen wie Lippenstift und Mascara gefüllt ist.

Auch der Temperaturhaushalt stimmt leider nicht immer: Im Sommer schwitzt frau in einer Strumpfhose, im Winter friert sie, wenn sie nur im Rock oder Kleid unterwegs ist.

Klassische schwarze Strumpfhose, leicht glänzend


Aber wie heißt es so schön: Eine echte Dame geht nie ohne Strümpfe. Da ich, wenn ich Nadine bin, natürlich eine "echte Dame" sein will, halte ich mich an diesen Grundsatz. Und das Tragen von Strumpfhosen hat auch seine angenehmen und schönen Seiten.

Eine hochwertige Strumpfhose fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an und vermittelt beim Tragen ein prickelndes Gefühl. Sie ist zart, fragil und eines der weiblichsten Kleidungsstücke. Die Beine sehen einfach viel besser aus und kleine Hautunreinheiten wie Besenreisser, Muttermale usw. werden kaschiert. Für viele Männer gibt es nichts erotischeres als ein Frauenbein, das in verführerischem Nylon verpackt ist. Verstärkt wird dieser Effekt, wenn Frau High Heels trägt.

Sogar im Sommer, wenn es richtig heiß ist, lässt es sich mit dem geeigneten Modell aushalten. Eine hauchzarte Sommerstrumpfhose mit 7 oder 8 den spürt frau kaum.

Kaum zu glauben: Auch hier trage ich eine Palmer Summer 8 den


Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass ich ungern Schuhe ohne Strümpfe trage. Nur wirklich hochwertiges Leder ist auf der Haut erträglich. Grundsätzlich finde ich es aber viel angenehmer, mit einer Strumpfhose in ohnehin schon nicht allzu bequeme Pumps zu schlüpfen, geschweige denn den ganzen Tag darin zu verbringen. 

Nicht jederfrau´s Sache: glänzende Strumpfhosen


Ein Nachteil soll aber auch hier nicht unerwähnt bleiben: Durch das glatte Material einer Strumpfhose ist die Gefahr des aus dem Schuh Rutschens viel größer als ohne. Mir passiert dies bei manchen Schuhen immer wieder (Link), leider gerade bei meinen geliebten Peeptoes.

Wie kann man die Nachteile vermindern? Wichtig ist, jedenfalls auf Qualität zu achten. Eine "Billigsdorfer-Kreppstrumpfhose" aus dem Discontmarkt wird sich nicht gut an der Haut anfühlen. Es muss ja nicht die teuerste Luxusstrumpfhose sein. Ganz wesentlich ist, auf die richtige Größe und Länge zu achten. Die Strumpfhose darf ja nicht zu kurz sein, sonst sind die oben angeführten Probleme schon vorgegeben.

An sich ein No-Go: Strumpfhose mit offenen Sandalen


Alternativen zu Strumpfhosen sind halterlose Strümpfe und Strümpfe mit Strapsen.

Ihr verzeigt meinen frivolen Ausritt ...

Halterlose haben zwei entscheidende Vorteile und zwei entscheidende Nachteile. Sie erleichtern den Toilettengang und können nicht in der Taille rutschen. Dafür aber am Oberschenkel ... vor allem, wenn der den Strumpf haltende Gummi nicht mehr genügend Haftung hat, können sie zu rutschen beginnen. Und das kann zu sehr peinlichen Situationen führen. Mir ist dies vor vielen Jahren einmal passiert, als ich unter eine Jeans Halterlose getragen hatte - und sie waren wirklich halterlos. Mitten im Supermarkt haben sie den Gesetzen der Schwerkraft gefolgt und sich nach unten gerollt. Plötzlich schoppte sich ein Bündel Strumpf um meine Knöchel. Mit hochroten Kopf habe ich mich in die nächste Toilette gerettet (bin dann drauf gekommen, dass ich die Strümpfe verkehrt anhatte, also mit dem Gummi nach außen!). Ein weiterer Nachteil ist, dass der Rock oder das Kleid nicht zu kurz sein darf, da sonst bei jedem Hinsetzen der Spitzenabschluss der Strümpfe sichtbar wird.

Straps-Strümpfe mit Strumpfhaltern waren die klassischen Beinkleider der Frauen in den Fünfziger-Jahren. Heute fristen sie ihr Dasein eher in der erotischen Ecke, zumal die Fummelei mit den Strumpfhaltern nicht jedermanns Sache ist.

Ich hoffe, mein kleiner Streifzug durch die Welt der Strümpfe hat Euch ein klein wenig Spaß gemacht und wie immer freue ich mich über Eure Kommentare und Gedanken!


Montag, 4. April 2016

Nadine for President



In Österreich sind in knapp 3 Wochen Bundespräsidentenwahlen. 6 Kandidaten haben die für ein Antreten bei der Wahl erforderlichen 6.000 Unterschriften sammeln können und so haben wir Österreicher eigentlich eine recht große Auswahl an Kandidaten.

Auch wenn ich nicht diesem erlauchten Kreis angehöre, wollte ich einmal testen, ob ich nicht eine infrage kommende Persönlichkeit für das höchste Amt im Staate wäre? Und wieso würde ich mich dafür eignen? 5 Punkte sprechen für Nadine als Präsidentin von Österreich:
  1. Nun, zuallererst kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich keiner Partei nahe stehe und mich daher als wirklich unabhängig bezeichnen.
  2. Wer kann die Belange sowohl von Mann und Frau besser vertreten als eine Person, die sich in beide Geschlechter hinein versetzen kann?
  3. Ich bin überzeugt, dass eine Welt nur dann besser werden kann, wenn nicht nur Männer, sondern mindestens gleichberechtigt auch Frauen das Sagen haben!
  4. Seit Conchita Wurst sind solche Paradiesvögel wie ich nicht nur in Österreich, sondern auch fast auf der ganzen Welt durchaus beachtet und gefeiert, wenngleich auch nicht überall beliebt und von allen gleich geliebt.
  5. Ich würde ein wenig Stil und Modebewusstsein in die Hofburg bringen und mit femininen Charme die lokale und internationale Politik bereichern ;-)

Keine Angst, meine Lieben, ich habe natürlich nicht wirklich vor, mich in die Niederungen der Politik zu begeben, sondern nur ein wenig Augenzwinkern in die Diskussion bringen wollen. Und mich wieder an Ines´ Modejahr 2016 beteiligen. Das aktuelle Motto lautet: Outing im April - was Du schon immer zeigen wolltest.


Also zeige ich Euch ein schon etwas älteres Foto von mir in einem Outfit, dass mir bislang zu brav und bieder war, um es hier zu zeigen: Lila Oberteil, grauer Bleistiftrock, graue, glänzende Strumpfhose, Perlenkette und dazu ein klassisches Ambiente - das erscheint mir nun das Richtige für einen präsidialen Auftritt! Leider bin ich schlecht geschminkt, habe eine furchtbare Frisur, sehe auf dem Foto etwas verkrampft in die Kamera und überhaupt schrecklich  alt aus, aber auch das passt ja für den Anlass ;-)

Abschließend muss ich mich entschuldigen, dass ich in den letzten Wochen keine Zeit für die mir an sich so lieb gewonnen Blogrunden hatte und daher auch keine Kommentare bei Euren schönen Blogs hinterlassen konnte. Ich gelobe Besserung, sobald der Frühlingsstress etwas nachlässt - versprochen! 


Sonntag, 6. März 2016

50.000 und kein bisschen weise


Meine Lieben, es ist unglaublich für mich, aber auf meinem kleinem Blog wurden nunmehr 50.000 Besucher gezählt. Vielen Dank dafür und vor allem für die zahlreichen lieben und ausschließlich positiven Kommentaren und Unterstützungen!!! Ich weiß, im Vergleich zu "richtigen" Blogs ist diese Zahl lächerlich wenig, aber ich habe ihn mit der Intention gestartet, nur ein klein wenig über meine Abenteuer als Nadine zu berichten und wollte eigentlich keine großen Wellen schlagen. 

Es ist ja eine Schizophrenie, einerseits mein weibliches Alter-Ego zu verstecken, anderseits aber auf einer öffentlichen Website zu präsentieren. Ich will aber diesen Teil von mir mit anderen teilen und habe mittlerweile die Einstellung, dass auch ein Entdecktwerden nicht das Ende der Welt bedeuten würde. Also, sollte mich jemand erkennen, der von meinem zweiten ich noch nichts weiß, lade ich diejenige oder denjenigen dazu ein, hier ein wenig zu stöbern und zu sehen, dass ich nichts perverses mache. Ich tue weder etwas Verbotenes noch jemanden weh, wenn ich in einem Rockerl oder Kleid herumstöckle, sondern habe Spaß daran, die Welt auch aus weiblicher Sicht zu erleben. Ich glaube auch, dass ich dadurch auch viel besser so manche Probleme und Nöte der Frauen verstehe, aber auch deren Vorzüge und Vorteile und den Machos unter meinen sehr geschätzten Besuchern kann ich nur sagen, dass es einer gehörigen Portion Mut bedarf, sich in Frauenkleidern auf die Straße zu trauen. 

Leider fehlt mir in diesen Tagen die Zeit und damit auch die Muse, um mich diesem Teil gebührend zu widmen und daher kann ich Euch auch keine neuen Outfits von mir präsentieren. (Wird hoffentlich bald nachgeholt - versprochen!). Ganz ohne Fotos geht es natürlich nicht und so habe ich das Motto von Ines´ Modejahr 2016 für den Monat März zum Anlass genommen, noch einmal ein paar bekannte Looks zu zeigen. Ich habe zumindest versucht, Euch noch nicht gepostete Fotos auszusuchen. Ach ja, das Motto ist: Frühlingsfarben im März


Man soll dazu schreiben, was an dem jeweiligen Outfit der Frühlingsfarbenanteil ist.

Beginnen möchte ich mit einem blauen Kleid mit weißen Blümchen, das schon wegen des süßen Musters wunderbar in den Frühling passt. 



Zum nächsten Kleid brauche ich, glaube ich, nicht viel sagen. Ich habe es schon öfters hier vorgestellt, am ausführlichsten bei diesem Link.

Das zarte Rosa schreit doch geradezu nach Frühling und passt schön zu den blühenden Sträuchern im Hintergrund, findet Ihr nicht auch?



Und weil´s so schön ist, dürft Ihr mir auch einmal ein wenig unter den schwingenden Rock schauen ;-)

Zu guter Letzt werden die Farben ein wenig ausdrucksstärker. Das kräftige Pink und das etwas zartere Lila sind für mich auch noch "frühjahrstauglich".


In diesem leichtem Fähnchen lässt es sich gut auf einer Parkbank entspannen und die Sonnenstrahlen genießen. 




Sonntag, 14. Februar 2016

Business im Februar

Meine Lieben, da ich im Augenblick ziemlich viel - manchmal sogar zu viel - um die Ohren habe, kommt auch mein Alter-Ego Nadine ein wenig zu kurz. Daher möchte ich mich vorab auch gleich entschuldigen, dass ich es derzeit auch kaum schaffe, all Eure vielen, tollen Blogs zu besuchen und zu kommentieren.

Vor kurzen habe ich aber wieder bei der lieben Ines hineingeschaut, die jedes Monat ein Motto an Ihre Blog-Freundinnen ausgibt. Diesmal ist es Business im Februar, bei dem Sie andere Bloggerinnen auffordert, deren Interpretation von Businessmode zu präsentieren.


Nun habe ich ja leider nicht die Möglichkeit, als Frau zu arbeiten, aber das Thema interessiert mich schon und ich trage auch ab und zu gerne Outfits, die wohl einem klassischen Business-Stil zuzuordnen sind. Ich habe also ein wenig in meiner Mottenkiste gekramt und präsentiere Euch meine Business-Looks. Treue Freundinnen meines kleinen Blogs werden manche Bilder schon kennen - ich hoffe, Ihr verzeiht mir diese Wiederholung.

Grundsätzlich stellt sich bei diesem Thema natürlich die Frage, welchen Job bzw. welche Position frau hat und wie sie sich in ihrem beruflichen Umfeld präsentieren möchte. Mein präferierter Stil wäre der einer selbstbewussten, aber trotzdem femininen Business-Lady ;-) Ich glaube, dass dies die von mir gezeigten Outfit ganz gut wiederspiegeln.

Beginnen möchte ich mit einem klassischen Business-Kostüm, das streng genommen kein Kostüm ist. Ein knielanger, grauer Bleistiftrock mit weißer Bluse und beigen Blazer, ergänzt mit einer schlichten Perlenkette, einer schwarzen Strumpfhose und nicht sehr hohen schwarzen Pumps.




Den Rock und die Bluse habe ich auch etwas legerer kombiniert, mit auffälligen Stiefeln und einer Strickjacke statt dem Blazer:



Casual ist auch mein nächster Look. Der Blazer ist derselbe wie beim ersten Outfit, dazu trage ich ein weißes Top und einen gemusterten, kurzen Rock. Die Pumps sind zum Blazer passend in beige gehalten. Eine Statement-Kette peppt den Look noch etwas auf. Dieses Outfit fände ich weniger für fomelle Meetings, dafür aber für den täglichen Büroalltag geeignet:


Der Blazer ist ein Universalteil, das sich wunderbar für viele Business-Outfits verwenden lässt. In dieser Variante gibt ein Paisley-Rock mit einem breiten Gürtel dem Look eine - wie ich finde - elegante Note, in dem ich mich bei einem Business-Lunch wohl fühlen würde ;-)


Gut gefallen mir auch Etuikleider mit einem Blazer, auch wenn dieses Outfit, das ich bei meinem ersten Ausflug en-femme in der Öffentlichkeit trug, etwas zu brav war:
 

Ich finde, dass frau auch im Geschäftsleben ihre Weiblichkeit zeigen und etwas verspielter sein darf, wenn es in Kombination mit einem seriösen Teil ist. So wird sogar dieses geblümte Kleidchen durch den braunen Blazer businesstauglich:





Da viele Teile meiner Outfits schon sehr alt, teilweise second Hand oder nur geborgt waren, kann ich auch mit gutem Gewissen von nachhaltiger Mode sprechen. Daher verlinke ich diesen Post auch mit der tollen Aktion A New Life von unserer lieben Rostrose!



Sonntag, 24. Januar 2016

Ladylike mit Lederrock



O.K., natürlich ist der Bleistiftrock nicht aus echtem Leder, sondern aus Kunstleder mit Einsätzen aus Feinstrick, der aus einem günstigen Versandhandel stammt, den es mittlerweile in Österreich gar nicht mehr gibt ...

Nun, der erste "richtige" Beitrag des neuen Jahres erzählt wieder einmal die Geschichte eines Besuchs im Genda. Leider hatte ich diesmal nur relativ kurz Zeit und war von einem hektischen Tag noch etwas gestresst. Als ich ins Genda kam, hat mich eine mir noch unbekannte, attraktive und etwas burschikose Frau begrüßt, die wie sich später herausstellt, das gegenteilige Problem meiner Kolleginnen und mir hat: Sie fühlt sich eher als Mann bzw. würde lieber männlich sein.
Nachdem ich mich umgezogen und geschminkt hatte und wieder in den Bar-Raum gehe, schaut sie mich groß an und meint: "You have changed a lot", um mir dann gleich noch ein Kompliment zu machen: "You look good".

Etwas später, in größerer Runde, erzählt er/sie uns recht lustig, dass sie nur einmal in ihrem Leben einen Rock tragen musste, was für sie ein traumatisches Erlebnis war: Als Kind beim Schulanfang. Natürlich habe ich mit ihr eine kurze, nicht ganz ernst gemeinte, dafür umso unterhaltsamere Diskussion über die Vorzüge des Röcke-Tragens entfacht. Ich fürchte, ich habe sie (oder besser ihn) nicht davon überzeugen können ;-)

Wie immer sind auch einige "Kolleginnen" da und auch Patricia recherchiert wieder für ihre Bachelorarbeit über Crossdressing. 

Heute möchte ich Euch aber eine ganz spezielle Freundin vorstellen, die Ihr unten auf den Fotos sehen könnt: Die fesche Alexandra ist die Präsidentin des Genda-Vereins. Sie sieht nicht nur phänomenal aus (bitte schaut Euch ihre Taille an, meine Damen!), sondern kümmert sich auch unermüdlich um das großartige Genda. Sie ist jeden Dienstag und Freitag da und hält den nicht immer ganz einfachen "Ganslstall" zusammen. Wie Ihr sehen könnt, haben wir immer viel Spaß beim Fotografieren. Vielen Dank, liebe Alex, für Dein großartiges Engagement!

Für diesen Abend habe ich mein Outfit auch ein wenig so gewählt, dass ich es mit ruhigen Gewissen bei Traude´s toller Aktion ANL - A New Life - verlinken kann. Dabei dreht sich alles um Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität.


Ihr fragt Euch nun , was mein Outfit mit diesem Motto zu tun haben könnte? Nun, zuerst einmal habe ich dafür nicht extra einkaufen müssen, sondern habe alle Stücke in meinem Kleiderschrank gefunden. Der Rock und der Pulli sind uralt und die Pumps habt Ihr auch schon so manches Mal an meinen bestrumpften Beinen sehen können. Ich war also achtsam, nicht unnötig einkaufen zu müssen und habe nachhaltig meine Ressourcen genutzt. Dazu ist das Outfit superbequem und bietet damit eindeutig Lebensqualität: Der Rock hat einen Gummibund (mit dem kleinen Nebeneffekt, dass er leicht rutscht ...), der Pulli ist so flauschig, wie er aussieht und sogar die schwarze Strumpfhose ist sehr an angenehm zu tragen: sie ist lang genug, rollt sich nicht hinunter und fühlt sich samtig weich auf den Beinen an ;-)

Wie ich anfangs schon erwähnt hatte, war ich an diesem Abend aber etwas zersträut und daher auch mit meinem Styling nicht ganz zufrieden. Dass ich mit dem Schminken auf Kriegsfuß stehe, wissen meine Stammleserinnen ja schon und diesmal wollte sich auch die Perücke nicht so recht in Form bringen lassen ...







Nadine und Alexandra - wie immer ganz ernst blickende Models


Rock - La Redoute (Vintage) / Pullover - W.O.B. (Vintage) /  Pumps - Tamaris 


Sonntag, 17. Januar 2016

Jahresrückblick 2015 - Teil 4



Meine Lieben, nun habt Ihr es überstanden. Dies ist nun endgültig mein letzter Teil des Rückblicks auf das Jahr 2015. 

Der Sommer und Herbst war geprägt von einigen Besuchen in unserem Verein Genda und einigen Spaziergängen in der Wiener City.

Das Titelbild zeigt mich in einem neuen Kleid von Alba Moda und ist eines meiner persönlichen Lieblingsfotos.

Ich war aber auch ab und zu etwas mutiger und habe auch einmal mehr Farbe getragen:


Mit Einzug der kühleren Jahreszeit wurden die Strumpfhosen und Pullover dicker:


Fürs Fotoshooten habe ich auch niedrigen Temperaturen getrotzt, den Trenchcoat bei 5° ausgezogen und vor der Kulisse des Naturhistorischen Museums nur in Rock und Pulli für die Kamera posiert:



Zu guter Letzt habe ich mich für einen weihnachtlichen Look noch in ein schwarzes Spitzenkleidchen geworfen:


Nun, es war ein schönes und erfülltes Jahr und ich hoffe auch auf viele tolle Erlebnisse in 2016. In ein paar Tagen zeige ich Euch jedenfalls das erste Outfit des neuen Jahres!