Dienstag, 12. September 2017

Mädelstage in Wien - Teil 2 - Schönheitssalon und Chillen am Naschmarkt



Am Donnerstag stand für mich eine Prämiere am Programm: Ich habe mir in einem Schönheitssalon auf der Mariahilferstraße einen Termin für Maniküre und Make-Up vereinbart! Schon seit längeren wollte ich mir diesen Luxus leisten und dieses ultimativ feminine Wohlfühlprogramm genießen ;-)

Untertags hatte ich noch einige Termine und bis ich mich in dem angemieteten Apartment endlich fertig gestylt hatte, war ich schon relativ spät für den Termin dran. So bin ich dann recht flott von der rechten Wienzeile über die Barnabitengasse in die Mariahilferstraße hinauf gestöckelt und etwas atemlos und mit einem leichten Schweißausbruch (es hatte 32°!) im Schönheits- und Vitalcenter angekommen.

Eine Kundin wartete im kleinen Vorraum und da es nur eine Wartebank gab, habe ich mich neben sie gesetzt. Die Chefin hat mich freundlich begrüßt und sich entschuldigt, dass sich die Nagelfee etwas verspäte und ich mich daher noch ein klein wenig gedulden müsse. Nach rund 10 Miinuten ist sie aber schon erschienen, hat sich tausend Mal entschuldigt und sich gleich an die Arbeit gemacht.

Zuerst hat sie mit verschiedenen Feilen meine Nägel gefeilt, alle Hautunreinheiten beseitigt, die Nägel mit einer Essenz vorbereitet, mit einem Unterlack grundiert und dann mit einem schönen Rot lackiert. Sie hat dafür fast eine Stunde gebraucht, sodass ich ein wenig Sorge hatte, zu meinem Treffen mit Vanessa (siehe meine Pfingsten-Erlebnisse), mit der ich für den Abend verabredet war, zu spät zu kommen. Dann hat die Chefin des Kosmetikstudios übernommen und mir noch schnell ein schönes Make-Up aufgelegt.  

Die beiden waren unheimlich nett zu mir und ignorierten meine Besonderheit, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie haben mich einfach wie eine normale Kundin behandelt. Es war eine wunderbare Erfahrung, die süchtig machen könnte. Ich bin ein klein wenig stolz, dass ich mich zu diesem Schritt getraut hatte. Die Chefin hat mir auch noch ein paar Tipps gegeben und gemeint, sie würde sich freuen, wenn ich wieder einmal kommen würde. Werde ich gerne machen!

Leider wurde ich etwas nervös und hektisch, als ich merkte, dass ich die vereinbarte Zeit zum Treffen nicht schaffen würde. Beim Zahlen bekomme ich aber eine SMS, dass sich auch Vanessa verspäten würde. Ich bin also etwas beruhigt wieder Richtung Naschmarkt gestöckelt und wir sind fast gleichzeitig zum Treffpunkt gekommen.

Unser Ziel war wieder der Naschmarkt, da wir den schönen Abend im Freien genießen wollten. Nachdem sie ein paar Fotos von mir geschossen hatte, sind wir wieder in eines dieser lebhaften Lokale gegangen. Wir hatten uns 2 Monate nicht gesehen und natürlich jede Menge zu tratschen ... Typisch, wenn zwei Mädels unterwegs sind ... ;-) Ihr gefallen Trans-Mädchen sehr gut und ist daher immer sehr gerne mit mir unterwegs. Gegen Mitternacht haben wir uns verabschiedet und ich bin etwas müde, aber glücklich in meine kleine Wohnung zurück gegangen.

Ach ja, getragen hatte ich einen Jeansrock., eine weiße Bluse mit schwarzen Pünktchen und graue, mittelhohe Sandaletten. Die Bluse und die Schuhe hatte ich bei meinem Einkauf mit meiner Stilberaterin erstanden ;-)

Im nächsten Teil werde ich von meinen Shopping-Erlebnissen am darauf folgenden Freitag berichten.

Rock - H & M / Bluse - Montego / Sandaletten - Lazzarini / Tasche - Six Store


Den Abend im coolen Orient Occident am Naschmarkt genießen



Montag, 4. September 2017

Mädelstage in Wien - Teil 1 - Bummeln und Essen am Naschmarkt



Die letzten Augusttage habe ich Gelegenheit gehabt, ein paar Tage als Nadine in Wien unterwegs zu sein. Im diesem ersten Teil erzähle ich Euch vom ersten Abend, in den nächsten Wochen werde ich Euch von meinen weiteren, sehr schönen Erlebnissen berichten.

Am Dienstag war ich mit Alexandra am Wiener Naschmarkt. Einquartiert hatte ich mich wieder in dem netten Apartment nahe des Naschmarkts, in dem ich bereits zu Pfingsten war. Dort habe ich mich am Nachmittag in aller Ruhe umziehen und stylen können. Für diesen Abend habe ich ein blaues Kleid mit einem Folkloremuster und die bei meinem vorletzten Shoppingbummel erstandenen Sandaletten gewählt. Sollte es am Abend kühler werden, hatte ich das blaue Jäckchen mit, das ich ebenfalls damals gekauft hatte. Dazu eine farblich passende, blaue Tasche, den Schmuck in Silber gehalten und Voilá, fertig ist ein simples Ausgeh-Outfit. 

Alex hat mich von der Wohnung abgeholt. Erste Station sollte ein DM sein, da wir beide noch einige Kosmetika einkaufen wollten. Aber leider sind wir schon etwas zu spät dran und der DM hat uns vor der Nase zugesperrt. Macht nichts, wir sind einfach noch ein wenig am Naschmarkt und in der Umgebung auf und ab gegangen und haben die angenehmen Temperaturen genossen. Eine Entdeckung für uns war, dass es bei der linken Wienzeile einen relativ großen Park, den Alfred-Grünwald-Park, gibt.

Als sich bei mir ein Hungergefühl eingestellt hat, haben wir uns am Naschmarkt ein Plätzchen in einem der netten Lokale dort gesucht. Für alle, die Wien nicht kennen: Am weltberühmten Wiener Naschmarkt hat sich ein recht "hippe" Lokalszene etabliert, dementsprechend voll sind diese Lokale, wobei eins in das nächste übergeht. Natürlich haben wir den herrlichen Spätsommerabend genutzt und sind im Freien gesessen. Da wir uns seit Juni nicht mehr gesehen hatten, hatten wir natürlich eine Menge zu plaudern und sind bis Mitternacht geblieben.

Am Mittwoch und am Donnerstag vormittag musste ich leider arbeiten, und wie es am Donnerstag Nachmittag weiter ging, erzähle ich Euch beim nächsten Mal ;-)

Man glaubt es kaum: Nahe des Naschmarkts gibt es einen hübschen Park!


Typisches Naschmarkt-Foto


Es hat sehr gut geschmeckt

Kleid - Boysens / Sandaletten - Lazzarini / Jacke - Esprit / Tasche - Six Store